Aktuelle Nachrichten aus Tansania

So wurden und werden mit Unterstützung tansanischer Mitarbeiter und mit Hilfe von Frau Mona Behninger - deutsche Sozialpädagogin und Leiterin des SETU-Projektes (Special-Education-and Training-Center) in Usa River -  weiterhin bedürftige Familien versorgt.

  • Die Unterstützung umfasst Lebensmittel (Reis, Mais, Zucker, Öl, Bohnen), Wasserbehälter, Seife, Decken und Mund-Nase-Masken. Es werden sehr bewegende Äußerungen des Dankes berichtet.

 

  • Die Mitarbeiter des Usa River Reha Centers erhalten zum Teil Lohnausgleich.

 

  • Seit dem 29. Juni sind die Schulen und Behinderteneinrichtungen wieder geöffnet. Das bisher sehr einfache Essen der Schüler wird zukünftig durch finanzielle Unterstützung der Feuerkinder mit Gemüse und Früchten verbessert, um die Immunabwehr zu stärken.
    Es ist beeindruckend, wie gerade mongoloide Kinder und Jugendliche sehr sorgfältig die regelmäßige Händedesinfektion und das Tragen und die Pflege der selbstgeschneiderten Mund-Nase-Masken umsetzen.

 

  • Sehr erfreulich ist auch, dass die Klumpfußeinheit in Usa River eine Auszeichnung für die Fortsetzung der Behandlung von Klumpfußkindern auch während der Corona-Pandemie erhielt.

 

  • Das Nkoaranga-Hospital erhält finanzielle Unterstützung für arme Patienten, die ihren Krankenhausaufenthalt nicht begleichen können. Der schon bestehende Hilfsfond wird aufgestockt.
    Zudem wird der Kauf von Medikamenten, Schutzkleidung und diversen medizinischen Materialien finanziert.
    Die Weiterbildungskosten für drei Mitarbeiter (Röntgen, Apotheke, Verwaltung) für das Bachelor- bzw. Masterstudium werden teilweise vom Projekt übernommen.

 

  • Auch ehemalige Patienten wie Peter (s. Projekte - Peters Geschichte) und Joel (überlebte einen Löwenangriff) sowie mehrere in den letzten Jahren operierte Kinder aus armen Familien erhalten Geld von den Feuerkindern, damit sie ihre Ausbildung fortsetzen können.

 

  • Das vor 2 Jahren gebaute kleine Häuschen für Mama Daima und ihre Familie wurde mit einer kleinen Solaranlage versehen, damit die Tochter Upendo auch am Abend nähen und so zum Unterhalt der Familie wesentlich beitragen kann.

 

  • Anfang Juli kam ein sehr dringender Hilferuf von Pastor Temba aus Karatu an. Er kam nach Usa River, um für einen 9-jährigen Jungen zu bitten, der dringend eine plastische Operation benötigt. Daniel hat in seinem Heimatdorf einen Hyänenangriff überlebt, bei dem 2 Kinder getötet wurden. Er selbst hat sehr entstellende Verletzungen im Gesicht mit Verlust der Nase erlitten, die nun im KCMC in Moshi plastisch korrigiert werden sollten. Allerdings fehlt es am dazu notwendigen Geld.
    Mittlerweile sind Frau Sophia Moshi und Frau Mona Behninger nach Karatu zur Familie von Daniel gefahren, um die finanzielle Unterstützung der Feuerkinder zu überbringen und die Situation der Familie konkret zu sehen. Beide waren erschüttert über die unendlich große Not der Familie, da inzwischen auch der Vater Daniels verstorben ist.
    So wird die Familie - zunächst für ein Jahr - monatlich finanziell unterstützt, damit die Mutter von Daniel auch ein kleines Geschäft (Verkauf von Eiern oder Gemüse) aufbauen kann.
    Daniel bedankte sich sehr herzlich für die Hilfe (siehe Foto).

 

  • Am 2. Juli erreichte uns die erfreuliche Nachricht der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, dass das Feuerkinderprojekt im Rahmen der Initiative Klinikpartnerschaften des Entwicklungshilfeministeriums wiederum als förderwürdig bewertet wurde.
    Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie muss abgewartet werden, um die konkrete Ausgestaltung zu organisieren. Im Moment sind noch keine Reisen nach Tansania oder Besuche tansanischer Mitarbeiter des Nkoaranga-Krankenhauses in Deutschland möglich.

 

Wir sind sehr dankbar, dass mit Hilfe der neuen Medien nahezu täglich mit den Helfern in Tansania kommuniziert werden kann, um konkret Hilfe zu leisten.
Deshalb bitten wir um weitere Spenden, damit wir die Menschen in Tansania, die zum Teil sehr leiden, weiterhin unterstützen können.

Ein afrikanisches Sprichwort lautet: „Viele kleine Menschen, die an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können das Gesicht unserer Welt verbessern.“